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Drogenfreier Körper DROGENFREIER GEIST - Schritt für Schritt in ein Leben, das NICHT mehr von Drogen beeinflusst wird


 E ine Person, die auf Drogen war, hat aus einem ganz bestimmten Grund damit angefangen. Es mag ein körperlicher Zustand gewesen sein, eine bestimmte Situation in ihrem Leben oder eine ungewollte Emotion, wie Traurigkeit oder Langeweile. Sie konnte keine körperliche oder geistige Linderung finden, fand aber heraus, dass Drogen die Symptome vorübergehend beseitigten oder ihre Sorgen betäubten.

Hubbard schlussfolgerte, dass das Drogenproblem im Grunde geistiger Natur ist. Das menschliche Wesen ist in irgendeiner Weise verletzt und wird zu der Annahme gedrängt, dass Drogen diesen Zustand beheben könnten.

Drogen vermitteln zwar ein Gefühl der „Erleichterung“, indem sie körperliche Leiden und schmerzliche Emotionen unterdrücken, aber diese Erleichterung ist bekanntlich zeitlich begrenzt. Drogen sind nicht in der Lage, die eigentlichen unerwünschten Zustände zu beseitigen und führen zudem häufig in die Abhängigkeit.

Eine Person auf Drogen oder auch lange nach deren Konsum ist sich der Dinge und der Menschen um sie herum weniger bewusst. Sie ist weniger aufmerksam und weniger verantwortungsbewusst, weniger aktiv, weniger fähig und weniger aufgeweckt.

Man muss nicht wirklich drogenabhängig gewesen sein, um infolge von Drogenkonsum ein Nachlassen seiner Lebhaftigkeit, eine Art Zerstreutheit oder andere bleibende negative Auswirkungen auf das eigene Leben festzustellen.

Drogen bewirken aber noch etwas anderes: Sie kleben die Aufmerksamkeit an vergangenen Zeitpunkten fest. Unter der Einwirkung bestimmter Drogen erscheinen vergangene Ereignisse als Visionen oder Halluzinationen. Die Aufmerksamkeit der Person bleibt dann oft in diesen Ereignissen stecken, auch wenn die unmittelbare Wirkung der Droge bereits abgeklungen ist. Der kumulative Effekt dieses Umstands besteht darin, dass der Betroffene sich seiner gegenwärtigen Umgebung nicht mehr voll bewusst ist.

Das kann nicht nur für den (auch ehemaligen) Drogenkonsumenten selbst gefährlich sein, sondern auch für andere, wie man beispielsweise an der Anzahl der Autounfälle ersehen kann, die auf Drogenkonsum zurückzuführen sind – ganz zu schweigen von der Unzahl kleinerer Unfälle und Vorfälle, die sich ereignen, weil jemand nach dem Konsum von Drogen nicht mehr wirklich wahrnimmt, was um ihn herum geschieht.

Drogen bewirken, dass man geistig weniger beweglich ist, sie bewirken Gedächtnislücken und ein Erinnerungsdurcheinander und zeitigen eine Vielzahl anderer Auswirkungen auf Einstellung und Verhalten einer Person – Folgen, die allesamt zeitlich unbegrenzt bestehen bleiben, wenn sie nicht in geeigneter Weise angesprochen werden.

Bei der Erforschung der Hindernisse, die sich geistiger Verbesserung in den Weg stellen, entdeckte L. Ron Hubbard, dass es tatsächlich so etwas wie eine „Drogen-Persönlichkeit“ gibt – eine von Drogen geschaffene, künstliche Persönlichkeit. Im Jahre 1978 schrieb Hubbard: „Drogen können offenbar den Charakter einer Person verändern, weg von ihrer ursprünglichen Persönlichkeit und hin zu einer solchen, die insgeheim Feindseligkeiten und Hassgefühle mit sich trägt, die sie aber nicht offen zeigt. Das mag zwar nicht in allen Fällen zutreffen, aber es stellt doch eine Verbindung her zwischen Drogen und den zunehmenden Problemen mit Kriminalität, Produktivität und dem gegenwärtigen Zusammenbruch des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens.“

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